Eine neue Studie des Bundesumweltministeriums hat letzte Woche Entwarnung gegeben: Es bestehe kein erhöhtes Krebsrisiko bei Handynutzung für Erwachsene. Trotzdem habe ich nach dem Telefonieren per Handy jedesmal einen Satz heiße Ohren. Wozu die gebündelte Strahlung mehrerer Handys in der Lage ist, zeigt dieses Video: Direktlink zum Video
Mittwoch Abend, Berlin-Kreuzberg, Passionskirche. Hunderte Fans stehen in einer langen Schlange vor dem Kirchenportal noch nach Karten an, denn an diesem Abend spielen “The Swell Season“, die Band der Oscar-Gewinner 2008 für den besten Filmsong - Glen Hansard und Marketa Irglova.
Ich bin in der glücklichen Lage, eine Karte geschenkt bekommen zu haben, und gehe unter bösen Blicken mit meiner Frau an den Wartenden vorbei in die Kirche. Für mich ein komisches Gefühl, da ich bisher klassische Konzerte oder Chöre in einer Kirche gehört habe, eine Indie-Band mir in diesen heiligen Hallen hingegen nicht vorstellen kann. … Weiterlesen »
“Ich kann weder Schlagzeug noch Klavier spielen”, schreibt Lasse Gjertsen am Ende seines Videos “Amateur“. Statt dessen hat er Einzeltöne und Standbilder aus dem Video im Stop-Motion-Verfahren zu einem Duett zusammengesetzt, eine verblüffend einfache aber geniale Idee. Das Ergebnis ist ihm so gut gelungen, dass der Clip nun nach anderthalb Jahren schon über acht Millionen mal angesehen wurde.
Schülerfahrt, Filmabend, “Harry Potter V”. Ich sitze zwischen den Schülern meiner Klasse und offensichtlich neben einem Extrem-Harry-Potter-Fan. Ungefähr fünf bis zehn Sekunden vor einer jeden Szene bekomme ich detaillierte Informationen über das, was gleich als nächstes passieren wird, sowie ob und inwieweit das Gesehene auch mit der Buchversion übereinstimmt.
Remus Lupin hat seinen Auftritt, und der Schüler meint zu mir: “Der ist genau wie sie!” Nun muss man als Nicht-Harry-Potter-Kenner wissen, dass diese Figur in der Geschichte ein bereits ergrauter und etwas zerlumpter Werwolf ist, der in Hogwarts mal das Fach “Verteidigung gegen die dunklen Künste” unterrichtete. Wenn ich morgens in meinen Spiegel schaue, trifft zumindest die Beschreibung zu. … Weiterlesen »
„Er war Superstar,
er war populär,
er war so exaltiert,
because er hatte Flair,
er war ein virtuose,
war ein Rockidol,
und alles rief:
come and rock me Amadeus.“
Ich weiß heute nicht mehr, ob es das exzentrische Auftreten dieses Musikers war oder die staccato-artig vorgetragenen Texte, die mich faszinierten. Ich war etwa fünfzehn Jahre alt und hatte ein Idol: Falco. So herrlich arrogant und schnodderig wäre ich auch gerne gewesen! Nachdem ich unverdienterweise einen Falco-Imitations-Wettbewerb in unserem Schul-Club gewonnen hatte, versuchte ich, aller Dinge habhaft zuwerden, die man östlich der Elbe von einem westlichen Popstar bekommen konnte. … Weiterlesen »