Ansichtssache
Kürzlich hatte ich in der Akademie der Künste die Gelegenheit, mit einem Profi-Fotografen über Technik und Kameras zu fachsimpeln. Dabei stellte ich die überaus dumme und vor allem masochistische Frage, was denn eine Profi-Spiegelreflexkamera von einer aus dem Amateurlager unterscheidet. Nach einem Kurzvortrag über Vollformatkameras, ISO-Werte bis 6400, fehlendes Bildrauschen und Verschlusszeiten jenseits von 1/8000 Sekunden empfahl er sein Set als Einstiegsequipment (Nikon D700 mit lichtstarkem Zoomobjektiv), wenn man technisch halbwegs vernünftige Bilder machen wolle. Der Kamerabody sei in der Zwischenzeit auch schon für unter 2500 EUR zu haben. Darüber hinaus sei eine Spiegelreflex für Amateure gar nicht geeignet (zu groß, zu schwer), die separat zu erwerbenden Objekte allesamt zu minderwertig. Er empfehle Bridge- oder Kompakt-Kameras.
Innerlich schloss ich mit dem Gedanken ab, wohl nie „halbwegs vernünftige Bilder“ machen zu können, als ich abends in meinem E-Mail-Eingang die Nachricht eines Online-Reiseführers fand. Mir wurde mitgeteilt, dass ein Foto meiner Flickr-Seite für den aktuellen Schmap-Reiseführer Berlin ausgewählt wurde. Tatsächlich hatte ich dieses Bild vor Jahren mit einer Kompakt-Kamera geschossen.
24. Februar 2009, Kategorie Leben | RSS | Trackback Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

8. Mai 2006 um 15:31
Also ich kann die Leute nicht verstehen, die Romeo und Julia nicht mögen, bzw blöd rumkichern, wenn solche Stellen kommen.
Ich selber bin 17 und hab schon vor 3 Jahren das Stück geliebt!
Wenn manche nicht damit umgehen können, sollten Sie (oder die) es lieber lassen, das Stück zu lesen!
2. Juni 2006 um 00:15
Ich halte das Stück für eine Typische unsere Schule
charakterisierende Pflichtfolter…die nur zur
Beschäftigung dient
(warscheinlich da es genügend Infomaterial dazu gibt)
30. September 2007 um 19:13
Ich habe für solcherlei selten dämliche Rezensionen überhaupt kein Verständnis. Das ist wirklich peinlich, was sie da schreiben. Eine furchtbare Zumutung!
4. Oktober 2007 um 23:56
@Bristol: Hast du das Satire-Tag übersehen? Abgesehen davon ist das hier mitnichten eine Rezension…
12. Februar 2009 um 17:41
romeo und julia ist ein sehr tolles stück. ich verstehe es jedoch sehr gut, dass schüler der mittelstufe manchmal nicht den vll nötigen ernst an den tag legen um es zu lesen und auch zu verstehen. solche werke muss man lesen wollen und ob das in dem interesse eines mittelstufeschülers liegt ist ja mal fraglich
lg
PS: besuche selbst erst die 10. klasse eines gymnasiums